| Ein Jahr vor Eröffnung des Theaterpädagogischen Zentrums
Brixen, 1998, begann das Wirken der Theaterwerkstatt grün. Zuerst unter
der Leitung von Ursula Marini, dann unter Elfi Trois Fuchtel und zum
Schluss unter der Leitung von Thomas Troi, entwickelten sich die SpielerInnen schön langsam von blutigen Anfängerinnen zu (beinahe)
Vollprofis.
Den Höhepunkt sollte ein Projekt bilden, das im Frühjahr
2005 anlaufen sollte: "Onysos Kinder", eine Auftragsarbeit für das Forum für
Suchtprävention, das leider nicht zustande kam, weil zwei der übrig
geblieben vier Spielerinnen kalte Füße (sprich Maturastress) bekamen.
Die restlichen zwei versuchen das angekratzte Image der
Theaterwerkstatt GRÜN
durch verschiedene Auftritte bei Tagungen und Versammlungen wieder
aufzupolieren.
Auf der Tagung "Wege in die Gewalt, Wege aus der Gewalt" sind Jasmin
und Barbara zu sehen, auf der Vollversammlung des Familienverbands und
bei einigen anderen Gelegenheiten wahrscheinlich auch noch. Anfragen für
szenische Einlagen kommen fast wöchentlich ins Büro geschneit.
Aber zurück zur Theaterwerkstatt grün: Bevor der Verfall begonnen hat
(also vor 2003) hat die Theaterwerkstatt grün einige ganz tolle Projekte
hingelegt: "Vögel" (1998), "Sport ist Mord" (2000), "Reisefieber" (2001)
und dann - zum krönenden Abschluss muss man sagen - "Franz Moor,
unschuldig"(2002), das die Theaterwerkstatt grün auf einigen Festivals gezeigt
hat und mit dem die Mädchen Lorbeeren für das tpz Brixen eingeholt
haben.
Ja nun ist die Ruhmesperiode wohl bald vorbei und die Gesichter der
GRÜNEN werden sich mit Sommer in der Ahnengalerie einfinden.
Schade, war schön mit euch! |