Einschreibungen 2017

Einschreibungen sind bis zum 15. September 2017 möglich. 

Unser Mitgliedsbeitrag beträgt 145 € für Jahrestätigkeit. 
Geschwister und Mitglieder, die länger als 5 Jahre bei uns sind, erhalten eine Ermäßigung von 15%.

Natürlich können neue Spieler/innen zwei Wochen lang ausprobieren, ob Theaterspielen bei uns das richtige Hobby für sie ist. 

Interessiert? Dann meldet euch doch bei uns! Antrag auf Mitgliedschaft

Für die Teilnahme an einer Werkstatt im TPZ Brixen sind keine besonderen schauspielerischen Voraussetzungen notwendig. 

Ausgangspunkt für jede Arbeit sind die individuellen Fähigkeiten jedes einzelnen Spielers. 
Spiel zapft unsere natürlichen Energiequellen an. Das Theaterspiel entwickelt sich aus den Spielen unserer Kindheit. Aus diesem Grund legen wir großen Wert darauf, dass die Spielfreude im Vordergrund steht.
Wir führen die Spieler behutsam zum Theater als Kunstform hin. Dabei lassen wir ihnen Zeit, gehen von ihren Fähigkeiten aus und versuchen diese langsam zu entwickeln und zu erweitern. Den Spielern wird nichts „übergestülpt“, sondern sie lernen, sich natürlich auf der Bühne zu bewegen, aufzutreten und ihre Ausdrucksmittel bewusst einzusetzen.

Voraussetzung für die Teilnahme an einer Werkstatt im TPZ: Soziale Kompetenz

Unsere Projekte entstehen in den Gruppen und aus den Bedürfnissen einer Gruppe heraus. Daher steht für uns die Gruppe im Vordergrund. Die Gruppe ist das Netz, das den einzelnen Spieler auffängt. Wichtig ist uns ein offenes, lebendiges Arbeitsklima, in dem sich jeder Spieler wohl fühlt und mit jedem Spieler spielend handeln kann. 

Was uns noch wichtig ist:

Kontinuierliche Teilnahme an den Proben

Unsere Stücke entwickeln sich während der Proben. Nicht umsonst geben wir uns beinahe ein halbes Jahr Zeit bis wir vor Publikum gehen. In Spielen und Improvisationen nähern wir uns dem Stück, entwickeln den Text und proben die Szenen. Häufiges Fehlen führt dazu, dass die Kinder den Anschluss an das Stück (und die Gruppe) verpassen oder schlussendlich mit ihrer Rolle unzufrieden sind. 

Verteilung der Rollen

Jeder Spieler wird nach seinen Fähigkeiten und seinem Einsatz während der Proben eingesetzt. Bei der Verteilung der Rollen wird das Ensemble mit einbezogen – die letzte Entscheidung liegt jedoch beim Spielleiter.

Die Aufführung

Die Aufführung bildet den Abschluss und den Höhepunkt eines Arbeitsjahres. In der Aufführung zeigt das Ensemble eine Zusammenfassung des Prozesses, den es im vergangenen Jahr durchgemacht hat.

Der Rahmen in dem die Aufführung stattfindet, wird durch die Fähigkeiten, Bedürfnisse und die Reife der Gruppe bestimmt und kann von der Präsentation vor dem Verwandtenkreis bis hin zur öffentlichen Aufführung reichen.

In der Zeit vor der Aufführung kann es zu Zusatzproben kommen. Wir bitten darum, dass andere Freizeitaktivitäten unserer Spieler dann zugunsten der Theaterarbeit ausgesetzt werden.

Austausch

Im Austausch mit anderen Gruppen ermitteln wir unseren Standort, entwickeln wir uns weiter und knüpfen Kontakte zu Gleichgesinnten in der Region und auf internationaler Ebene.

Wir bewerben uns für die Teilnahme an regionalen und internationalen Austauschen und Festivals, nehmen Einladungen zu solchen an und realisieren sie selbst.

Bei Kinder- und Jugendgruppen entscheidet die Werkstatt - Leitung darüber, ob sie die Verantwortung für alle Spieler eines Ensembles übernehmen kann. Ist dies nicht der Fall besteht die Möglichkeit, dass einzelne Eltern auf eigene Kosten das Ensemble begleiten und die Aufsicht über ihr Kind übernehmen

Was passiert in einer Theater - Werkstatt?

In einer Theaterwerkstatt finden die Spielerinnen und Spieler über die Improvisation zu einer eigenen Interpretation eines Themas, eines Textes oder eines Stücks. Was genau gespielt wird ergibt sich meistens in der Anfangszeit der Werkstatt. Aus gruppendynamischen Übungen, Improvisationsübungen und dem Training von Theatertechniken entwickeln sich Impulse für die Weiterarbeit. Auch Spieler/innen oder Spielleiter/innen bringen sich mit Ideen ein.

... in einer Videowerkstatt

In der Videowerkstatt geht es um Grundlagen des Videofilmens. Was ist beim Filmen zu beachten? Wie funktioniert eine Kamera, ein Schnittprogramm? Wie kommt der Ton in den Film? Wie ist eine Dokumentation, eine Spielsequenz aufgebaut? Wie schaut ein Drehbuch aus? Was ist eine Einstellung? Wie funktioniert ein Bluescreen? Viele Fragen werden praktisch beantwortet und in einem Filmabend am Ende des Jahres erhalten die Freunde und Verwandten der Teilnehmer/innen Einblick in die Arbeit der Videowerkstatt.