Aufführungen am
11. Mai um 20 Uhr
12. Mai um 20 Uhr
13. Mai um 18 Uhr
17. Mai um 20 Uhr
18. Mai um 20 Uhr
19. Mai um 20 Uhr
im TPZ Brixen
Amerika?
Alles nur Lügen! Oder glauben Sie ernsthaft,
dass es dieses Land gibt, wo Menschen angeblich
“Heiße Hunde“ essen, wo in „Heil(l)igen Wäldern“
ein Film nach dem anderen entsteht und wo in
regelmäßigen Abständen Ufos landen?
Alles nur Lügen! Glauben Sie uns! Wir müssen es
ja wissen, denn wir waren dabei bei der großen
Fahrt mit Kolumbus. Und diese Fahrt ging
definitiv nach Indien und in Indien sind wir
auch angekommen.
Können Sie uns glauben. Oder wollen Sie
ernsthaft behaupten, ein Südtiroler könne
irgendwo die Orientierung verlieren?
Sie meinen, ein Südtiroler muss sich nicht
zwingend auf dem Meer auskennen?
Wir sagen: „Wellenberge sind schließlich auch
nur Berge!“ und sind froh, dass wir unseren
Alten (liebevoll Columbo genannt) bei seinem
wagemutigen Vorhaben unterstützen konnten.
Die Amateurtheatergruppe "TheaterStudio Freitag"
ist nun schon auch kein unbeschriebenes Blatt mehr. Gegründet wurde das Studio
im Jahr 2005, weil sich ehemalige SpielerInnen darüber beklagten, dass sie
nirgends mehr "gscheid" Theater spielen konnten. Mit "Medea" (Regie:
Thomas Troi) hatte die junge Amateurtheatergruppe ihr Debüt. In Brixen ging die
Produktion aufgrund mangelnder Bekanntheit des Ensembles beinahe unter. Dafür
erntete das Stück Standing Ovation beim Internationalen Amateurtheaterfestival
GOLMUS in Montceau-les-Mines (F).
2007 beschäftigten sich die sieben Spielerinnen
unter der Leitung von Thomas Troi mit der Vater-Tochter-Beziehung. In "O mein
Papa" zeigten das Alltägliche im Leben einer ganz normalen
Vater-Tochter-Beziehung, das Absurde im Alltäglichen,
himmelhochjauchzendzutodebetrübthelldunkelnegativpositivklischheekunstbeziehungen...
Die drei Aufführungen im TPZ waren ausverkauft (Was will man mehr?) und der
Applaus beim 1. Internationalen Amateurtheaterfestival in Brixen begeistert.
2008 beschäftigt sich
das TheaterStudio mit dem Thema "Versuchung" und "Todsünden". Und zwar deshalb, weil ein großes
Theaterfestival ins Haus steht:
dia_log.in - (in Zusammenarbeit mit dem Kloster Neustift), das
unter einem biblischen Thema steht: "Der unter uns, der ohne Sünde ist, ...
werfe den ersten Stein."
Hochmut, Geiz, Neid, Zorn, Wolllust, Maßlosigkeit
und Trägheit des Herzens – die sieben Todsünden sind Thema unzähliger
Geschichten, Filme und Theater.
In intensiven Bildern setzen sich die neun Amateurschauspieler/innen unter in
einer Inszenierung von Thomas Troi mit den sieben Todsünden auseinander: sie
werden in ein Laster hinein getrieben, verfallen ihm, reißen andere mit sich.
Täter werden zu Opfern und Opfer werden zu Tätern.
Der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
Tante Loises Strickverein feierte
2009
sein 18jähriges Bestehen, sozusagen seine Volljährigkeit. Zu diesem Anlass wird
auch Tante Loise erwartet, Gründungs- und Ehrenmitglied des Vereins.
Doch sie kommt und kommt nicht.
Die Mitglieder von Tante Loises Strickverein vertreiben sich ihre Zeit mit dem
was sie alles können: singen, tanzen, dichten, Theater spielen, streiten und
natürlich stricken.
Und so zauberten die neun
Amateurschauspielerinnen des TheaterSTudios Freitag ein verstricktes Kabarett über
Vereine und -meier, Statuten, Feindbilder, übers Stricken und übers Filzen, über
Pädagogik, Therapie, Männer und Frauen, über das Profi- und das Laientum - kurz:
über alles, was ein einfaches Strickerinnenherz bewegt.
Ein Kabarett mit Musik, Tanz und
Schwung - alles im Sinne unserer Tante Loise, die immer schon sagte: ".....".
Mit "Mamma Mia's letzem Ma(hl"
zeigte die Freizeittheatergruppe TheaterStudio Freitag im Jahr 2010 ein Kabarett
zum Thema "Das letzte Ma(h)l".
Eine Theatertruppe, die ihr Stück
schon 999mal gespielt hat, lässt sich nur mit viel Mühe zu einer letzten
Aufführung bewegen. Für diese gibt sie aber alles. Es wurde gesungen, getanzt,
gefressen und gespielt und das alles zum letzen Mal. Oder doch nicht?
"Blaue Stunde mit Gevatter Tod"
- Ein maKabarett
Das Leben ist
lebensgefährlich und endet unweigerlich mit dem Tod.
Nachdem sich das
TheaterStudio bisher immer mit Themen beschäftigt hat, die aus dem Leben
gegriffen waren (stricken, essen, ...) hat sich das kreative Ensemble heuer dem
Thema zugewandt, auf das jedes Leben hinläuft: dem Tod.
Das Makabarett
"Blaue Stunde mit Gevatter Tod", entstanden unter der bewährten Regie von Thomas
Troi, bot den Zuschauern, die es wagten, dem Tod mutig ins Auge zu blicken,
morbides Vergnügen.