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RAI Sender Bozen strahlt "Simon Gschnell. Aus dem Leben eines Mörders" aus          9. Juni 2008

 

Historische Videodokumentation

Simon Gschnell - Aus dem Leben eines Mörders

 

Thomas Troi, Leiter der Videowerkstatt BLUEBOX verfilmte im Auftrag des Theaterpädagogischen Zentrums Brixen die Dissertation des Historikers Andreas Fischnaller.

Simon Gschnell lebte im frühen 19. Jahrhundert und war der letzte öffentlich Gehenkte in Brixen. Noch heute lebt er in vielen Anekdoten und Legenden weiter. Sein Fall zählt zu den aufwändigsten und längsten Verfahren des 19. Jahrhunderts in der Monarchie Österreich-Ungarn.

In der nachnapoleonischen Ära herrschte in Tirol Hunger und Armut. Simon Gschnells  Eltern verarmten, seine Mutter fiel einem psychischen Leiden zum Opfer. Simon Gschnell erhielt Unterstützung durch wohltätige Institutionen, wehrte sich aber dagegen und verfiel bald einem Leben als Bettler und Dieb.

In dem ca. einstündigen Film wird Simon Gschnells Leben und Tod nachgezeichnet. Thomas Troi und Andreas Fischnaller begeben sich auf eine Spurensuche nach den Ursachen für den Abstieg des jungen Mannes. Gleichzeitig malen sie ein anschauliches Bild der damaligen Verhältnisse und nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise in die Zeit nach Andreas Hofer und den Tiroler Freiheitskriegen.

Viele Spielszenen veranschaulichen das Geschehen. Interviews mit Experten wie Dr. Hans Heiss (Historiker), Dr. Reinhard Haller (Gerichtspsychiatrie) und Dr. Helmut Alexander (Wirtschaftshistoriker) runden das Bild mit Informationen ab.

An dem Filmprojekt sind etwa 30 Südtiroler/innen beteiligt, die meisten davon ehrenamtlich.

Aufführungen:

  •     28. Februar 2008 im Forum Brixen (ausverkauft)
  •     13. März 2008 im Forum Brixen (aufgrund der großen Nachfrage)
  •     29. April 2008 Autorenabend bei den Amateurfilmern Meran
  •     9. Juni 2008 um 21 Uhr: RAI Sender Bozen
  •     1. Juli: Eröffnung Sommerkino im JUKAS Brixen

DVD?                    Theaterpädagogisches Zentrum Brixen: 0472 80 23 05

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Miriam Kaser als Moserliesl bei den Dreharbeiten

 

Trailer

Rezensionen

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